Activities in Mexico

Financement de deux maisons familiales pour des familles sinistrées au Mexique (projet: Un techo para my pais)
 
 
Un techo para mi país (zu deutsch: Ein Dach für mein Land) ist eine lateinamerikanische Stiftung, deren Ziel die Beseitigung von Elendsquartieren und die Errichtung von Unterkünften für alle Bewohner eines Landes ist. Sie wurde 2001 zuerst in Chile gegründet und expandierte inzwischen in fast alle Länder Lateinamerikas. Betreut und geführt wird sie von auf freiwilliger Basis arbeitenden Studenten.
 
Entstehung
 
Im Jahr 1997 schloss sich eine Gruppe von Studenten zusammen mit dem Ziel, eine Kapelle in einem Dorf im Süden Chiles zu bauen. Als sie die Armut der Einwohner erkannten, verpflichteten sie sich dem Ziel, diesen einen Platz zum Leben zu schenken. Durch Spenden machten sie schließlich den Bau von 350 Notunterkünften möglich. Nachdem dieses Ziel erreicht war, gründeten sie die Stiftung Un techo para Chile mit dem Ziel, dass es bei der 200-Jahr-Feier der Unabhängigkeit im Jahre 2010 von Chile keine Elendsviertel mehr geben solle. Dies soll zum einen durch den Bau von Notunterkünften, zum anderen durch soziale Integration erfolgen. Dazu begeben sich Freiwillige in entsprechende Viertel, um dort zu unterrichten und den Einwohnern zu ermöglichen, selbst die Armut zu verlassen.
 
Expansion
 
Nach dem Erfolg, den das Projekt in Chile hatte, beschloss die Gruppe, dieses Modell auf andere Länder Lateinamerikas zu übertragen. Nach den Erdbeben in El Salvador am 13. Januar 2001 und in Peru am 23. Juni 2001 wurde humanitäre Hilfe in die betroffenen Länder geschickt.
 
Inzwischen arbeitet die Organisation seit Anfang des 21. Jahrhunderts nicht nur in Chile, sondern außerdem in Argentinien, Bolivien, Brasilien, Kolumbien, Costa Rica, Ecuador, El Salvador, Guatemala, Mexiko, Nicaragua, Paraguay, Peru, Dominikanische Republik sowie Uruguay. Bis 2008 wurden 40.000 Notunterkünfte gebaut, mit dem Ziel, den Kontakt zwischen verschiedenen sozialen Klassen zu fördern. Die Stiftung beschafft das nötige Kapital hauptsächlich durch Spenden, wie etwa die 112.000-Dollar-Spende an die Regional-Direktorin Maria Jesus Jaqueih des Rallye-Dakar-2009-Direktors.
 
Nach dem verheerenden Erdbeben in Haiti hat UTPMP eine eigene Mannschaft in Zusammenarbeit mit der chilenischen Luftwaffe geschickt. Aufgabe war es, die Lage zu sondieren und den Bau von Notunterkünften einzuleiten. Inzwischen hat UTPMP angekündigt, in den ersten 4 Jahren 10.000 Notunterkünfte bauen zu wollen. Der Bau von 120 Unterkünften wird voraussichtlich im Februar und März 2010 beginnen.
 
 

 

 

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