21/09/2014 (Luxembourg/Kayl) Pèlerinage

                         Pèlerinage à Léiffrächen in Kayl" (Notre Dame des Mineurs)

 

  

Rendez-vous à 14h45 devant l'église paroissiale de Kayl 15h00 procession 16 h00 messe devant la grotte (port de la mentelle pendant la procession et la messe).

Merci de confirmer votre présence au plus tard le 15 septembre 2014

 

Ursprung

O Léiffrächen héich um Bierg  

Obwohl der Ursprung der Léiffrächen nicht im Bereich des Legendenhaften angesiedelt ist, wie bei manch anderen Pilgerstätten im Land, so bleiben für die Anfänge dennoch einige Fragezeichen. 

Es war im Jahr 1753 also vor über 250 Jahren -, als der Schmiedearbeiter Peping bei Rodungsarbeiten in einem hohlen Baumstamm, an eben der heute noch verehrten Stelle, eine ca. 30 Zentimeter hohe Holzstatue der Muttergottes fand. Wie diese Statue dorthin gelangt war, weiß niemand. Jedenfalls meißelte der gläubige Finder eine Nische in den roten Minettefelsen und stellte die Statue dort auf. Sein Sohn schützte sie anschließend mit einem Eisengitter. Noch heute sind die Nachfahren des damaligen Entdeckers Peping in Kayl ansässig und führen einen landwirtschaftlichen Betrieb. 

Wenn auch nicht ausfindig zu machen ist, woher die Statue stammt, so ist doch gewiss, dass das Bildchen von Kayl vom Tag seiner Aufstellung an eine ununterbrochene Verehrung fand. 

Seit jeher war Kayl der Hauptort des Kayltals. Chanoine Jos Dupong erklärt die Prädominanz des Ortes aus seiner Lage, die sich über das Ackerland nach Norden bis ins Alzettetal ausweitet. 1816 lebten in Tetingen 266, in Rümelingen 392 und in Kayl 455 Einwohner: alteingesessene Bauernfamilien und einige Handwerker. Die Armut grassierte. Viele zogen als Wanderarbeiter und Gelegenheitsarbeiter nach dem benachbarten Frankreich. 

Die Zeiten gestalteten die Minettegegend um. Um 1856 wurde erstmals Erz auf Kayler Boden abgebaut. Von da ab wird für rund ein Jahrhundert - bis etwa in die 60ger Jahre des 20. Jahrhunderts hinein intensiv Eisenerz teils über Tage, teils im Stollenbau gefördert. Mit dem Aufblühen des Bergbaus und der Eisenindustrie sind die Bergleute die ersten Nachbarn und Verehrer des Gnadenbildes geworden. Zusammen mit den Erstverehrern , den Bauern, Arbeitern und Tagelöhnern, vermehren sie die Zahl der Besucher beim Bildchen von Kayl erheblich.

 

Contacts Royal Deputation

  |  

Sitemap

  |  

Links

  |  

Guestbbook

  |  

Webmaster

  |  

Contacts Royal Deputation

  |  

Sitemap

  |  

Links

  |  

Guestbbook

  |  

Webmaster

  |  

You are here:  >> Agenda  >> Archive 2014